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Springkandaren & Pelhams: Richtige Kontrolle beim Springreiten

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Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Präzision im Parcours: Die Hebelwirkung ermöglicht dir eine punktgenaue Kommunikation, besonders in technisch anspruchsvollen Passagen oder engen Wendungen.
  • Individuelle Einstellung: Du entscheidest über die Stärke der Einwirkung durch die Wahl zwischen zwei Zügeln oder Pelhamschlaufen.
  • Materialvielfalt: Wähle zwischen akzeptanzförderndem Sweet Iron oder den besonders maulfreundlichen Inno Sense Kunststoff-Varianten.

Was genau sind Springkandaren und Pelhams?

Eine Springkandare, unter Reitern meist einfach Pelham genannt, ist dein Werkzeug für die Feinabstimmung, wenn es im Parcours heiß hergeht. Technisch gesehen kombiniert dieses Gebiss die Wirkung einer Wassertrense mit der einer Kandare. Das Geheimnis liegt im Zusammenspiel aus den seitlichen Anzügen und der Kinnkette.

Gerade im Springreiten stehen wir oft vor einem Dilemma: Wir brauchen ein motiviertes Pferd, das zieht, aber gleichzeitig jederzeit kontrollierbar bleibt. Wenn dein Pferd vor dem Sprung sehr stürmisch wird oder du es in Kombinationen schnell wieder schließen musst, hilft dir das Pelham. Der Druck verteilt sich auf Genick und Unterkiefer, wodurch du die Aufmerksamkeit deines Pferdes auch in hitzigen Situationen bei dir behältst.

Das Baby-Pelham: Der goldene Mittelweg

Bei EquiPassion setzen wir stark auf das sogenannte Baby-Pelham. Der Name ist Programm, denn im Gegensatz zum klassischen Pelham sind die Anzüge (Schenkel) hier deutlich kürzer.

Warum wir das Baby-Pelham lieben:

  1. Schnellere Reaktion: Durch den kürzeren Hebelweg kommt deine Hilfe direkter beim Pferd an.
  2. Moderater Hebel: Du hast genug Autorität, um ein starkes Pferd zu regulieren, aber nicht die Schärfe eines langen Hebels.
  3. Akzeptanz: Viele Pferde treten an den kurzen Anzügen vertrauensvoller an das Gebiss heran.

Es ist die ideale Wahl für dich, wenn du im Parcours mehr Einwirkung benötigst, aber die Harmonie und Anlehnung nicht gefährden willst.

Welches Mundstück passt zu meinem Pferd?

Die Wirkung steht und fällt mit dem Material und der Form des Mundstücks. Damit du nicht raten musst, haben wir dir die Unterschiede unserer Bestseller von TRUST Equestrian in einer Übersicht zusammengestellt.

Vergleichstabelle: Sweet Iron vs. Inno Sense

EigenschaftSweet Iron (Blauer Stahl)Inno Sense (Kunststoff)
MaterialOxidiert bei Kontakt mit Feuchtigkeit (Rost).Flexibler, lebensmittelechter Kunststoff ohne Weichmacher.
GeschmackSchmeckt für das Pferd süßlich.Geschmacksneutral, fühlt sich weich und warm an.
EffektRegt die Kautätigkeit und Schaumbildung natürlich an.Sehr sanft zu Laden und Zunge, ideal bei Maulproblemen.
VariantenEinfach oder doppelt gebrochen (verteilt Druck gleichmäßig).Flexi Soft (biegsam) oder Medium (etwas fester).
Ideal fürPferde, die schlecht kauen oder fest im Maul sind.Sehr empfindliche Pferde oder nach Zahnbehandlungen.

Checkliste: Ist ein Pelham die richtige Wahl für uns?

Bist du unsicher, ob du auf ein Pelham umsteigen solltest? Gehe diese Punkte durch:

  • [ ] Mein Pferd wird im Parcours oder Gelände sehr stark und ignoriert halbe Paraden auf Trense.
  • [ ] Ich habe eine unabhängige, ruhige Hand und kann fein dosieren.
  • [ ] Ich brauche in engen Wendungen (z.B. im Stechen) eine präzisere Einwirkung.
  • [ ] Mein Pferd neigt dazu, sich auf das Gebiss zu legen oder gegen die Hand zu gehen.

Kannst du die meisten Punkte bejahen? Dann kann ein Baby-Pelham eure Rittigkeit deutlich verbessern.

So verschnallst du die Zügel richtig

Die Flexibilität des Pelhams ist sein größter Vorteil. Du hast zwei Möglichkeiten, die Zügel zu führen, je nachdem, wie fein du einwirken möchtest.

Option A: Maximale Feinheit (2 Zügelpaare) Hierbei befestigst du einen Zügel im großen Trensenring und einen im unteren Ring des Anzugs.

  • Vorteil: Du reitest primär auf Trensenwirkung. Nur wenn das Pferd stark wird, nimmst du den zweiten Zügel hinzu.
  • Nachteil: Das Händeln von vier Zügeln im Parcours erfordert Übung und Fingerfertigkeit.

Option B: Der Komfort-Weg (Pelhamriemchen) Du nutzt sogenannte Delta-Riemen, die den oberen und unteren Ring verbinden. Daran befestigst du nur einen Zügel.

  • Vorteil: Einfaches Handling wie bei einer normalen Trense.
  • Nachteil: Die Hebelwirkung ist permanent da, wenn auch abgemildert. Du kannst sie nicht gezielt ausschalten.

Profi-Tipp zur Kinnkette

Die Kinnkette ist kein bloßes Zubehör, sondern essenziell. Sie begrenzt den Hebel. Ohne sie würde sich das Gebiss im Maul zu weit drehen. Wichtig für das Wohlbefinden: Nutze unbedingt eine Kinnkettenunterlage aus Gel oder Gummi. Die Kinngrube ist sehr empfindlich und Knochenhautentzündungen entstehen dort schneller als man denkt. Eine weiche Unterlage verhindert Scheuerstellen und sorgt dafür, dass dein Pferd den Druck akzeptiert statt dagegen anzukämpfen.