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Damen Winter Reitjacken: Warm, funktional und stilvoll im Sattel

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BIANCA HÄUSELER

Expertin für die Ausrüstung von Pferd & Reiter

Liebt es mit einem ihrer selbstgezogenen Pferde über den Reitplatz oder durch die Brandenburger Heide zu galoppieren.

Wenn der Hallenboden knackt und der Atem kondensiert, zeigt sich die Qualität deiner Ausrüstung. Winterreitjacken für Damen unterscheiden sich von Stadtjacken durch ihren speziellen Schnitt: Sie sitzen im Sattel dort, wo normale Jacken hochrutschen oder spannen. Laut Deutscher Reiterlicher Vereinigung (FN) gibt es rund 2,32 Millionen Reiterinnen und Reiter in Deutschland, davon 840.000 regelmäßig aktive.

Das erwartet dich in dieser Kategorie:

  • Kompromisslose Funktion: Features wie Reitschlitze und 2-Wege-Reißverschlüsse, die wirklich funktionieren.

  • Materialien für jedes Wetter: Von federleichter Daune bis zum wetterfesten Hardshell.

  • Deine Lieblingsmarken: Die aktuellen Kollektionen von Kingsland, Pikeur, Ariat, Samshield und ELT.

Checkliste: Was eine echte Winterreitjacke leisten muss

Vielleicht kennst du das Problem mit normalen Daunenjacken: Sie rutschen hoch, spannen an der Hüfte oder der Reißverschluss kratzt am Vorderzwiesel. Winterreitjacken für Damen lösen genau diese Probleme durch ihren speziellen Schnitt.

Achte beim Kauf auf diese Details:

  • Vorne etwas kürzer für einen tiefen Sitz, hinten länger geschnitten, damit deine Nierenpartie vor Zugluft geschützt bleibt.

  • Ein 2-Wege-Reißverschluss lässt sich von unten öffnen, damit der Jackensaum locker über deine Oberschenkel fällt und du im Sattel mitschwingen kannst.

  • Verdeckte Reißverschlüsse verhindern, dass dein Sattelleder beschädigt wird.

  • Elastische Einsätze oder clever platzierte Nähte unterstützen dich bei jeder Parade und jedem Sprung.

Modellvergleich: Welche Jacke passt zu deinem Reitalltag?

Je nachdem, ob du bei Minusgraden Unterricht gibst, lange Ausritte genießt oder intensives Springtraining absolvierst, ändern sich die Anforderungen. Diese Tabelle hilft dir bei der Auswahl:

Jacken-TypIdeal für...Dein Vorteil im Sattel
Thermomantel (z.B. ELT Saphira)Reitlehrer, Schrittausritte, empfindliche ReiterDank Beinschlaufen wärmt er Oberschenkel & Nieren wie eine Decke, ohne zu verrutschen.
Kurzjacke / Blouson (z.B. Kingsland Classic)Springreiter, intensive DressurarbeitEndet am Bund und stört weder am Hinterzwiesel noch bei der Entlastung über dem Sprung. Maximale Bewegungsfreiheit.
Steppjacke (z.B. Pikeur Athleisure)Allrounder für Stall & ReitenLang genug für die Stallarbeit, kurz genug für den Sattel. Verbindet sportliche Optik mit hoher Wärmeleistung.

Materialien: Daune vs. Kunstfaser

Die Füllung entscheidet nicht nur über die Wärme, sondern auch über die Pflege. Hier ist der schnelle Überblick für deine Entscheidung:

  • Echte Daune (z.B. Samshield, Kingsland): Bietet hohe Wärmeisolierung bei geringem Eigengewicht. Sie ist kuschelig und atmungsaktiv, ideal für trockene, kalte Tage.

  • Kunstfaser / Wattierung (z.B. Ariat Stable Jacket): Ist oft robuster und wärmt auch im feuchten Zustand (durch Schweiß oder Regen). Meist pflegeleichter und trocknet schnell.

  • Für den Ritt im strömenden Regen benötigst du eine wasserdichte Damen Reitjacke mit verschweißten Nähten. Für den Hallenalltag reicht meist eine atmungsaktive, wasserabweisende Winterjacke, die Feuchtigkeit nach außen transportiert.

Unsere Premium-Marken im Fokus

Bei EquiPassion führen wir nur Marken, die den Härtetest im Stall bestehen.

1. Pikeur & Kingsland: Die Institutionen im Reitsport stehen für Langlebigkeit und klassische Schnitte. Pikeur produziert übrigens laut offizieller Firmenchronik bereits seit 1964 industriell gefertigte Reitmode in Deutschland. Diese Jacken machen den harten Stallalltag über Jahre mit.
2. Samshield: Du magst es technisch und glamourös? Hier treffen High-Tech-Materialien auf edle Details wie Swarovski-Steine.
3. Ariat: Bekannt für extreme Robustheit aus dem Westernbereich. Die *Stable Jackets* gelten als nahezu unverwüstlich.
4. ELT: Viel Funktion zum fairen Preis. Modelle wie der Mantel *Saphira* bieten Top-Features für Einsteiger und pragmatische Reiterinnen.

Passend kombinieren: Dein Winter-Outfit von Kopf bis Fuß

Eine warme Jacke ist die halbe Miete. Damit du wirklich durchhältst, wenn dein Atem in weißen Wolken aufsteigt, spielt der Rest deines Outfits genauso mit. Stöbere dich einfach durch unsere passenden Kategorien:

  • Für den klassischen Look darunter: unsere Damen Reithosen, gerne in einer wärmeren Variante, entdecke unsere Damen Winter Reithosen mit Fleece-Innenseite und Thermo-Besatz.

  • Als Zwischenschicht oder für milde Tage im Stall greifst du am besten zu einer Damen Reitweste, die Rumpf und Nieren warm hält, ohne die Arme einzuengen.

  • Wenn du lange draußen bist und maximalen Wetterschutz brauchst, ist ein Damen Reitmantel mit Beinschlaufen die konsequente Weiterentwicklung der klassischen Jacke.

  • Für den Weg zum Stall oder das Frühstück nach dem Ausritt darf es gerne unsere Damen Oberbekleidung sein, die Reiterstil auch abseits des Sattels transportiert.

  • Wird es richtig eisig, machen thermische Damen Unterwäsche und dichte Winter Reithandschuhe den Unterschied zwischen Genuss und Zähneklappern.

  • Gegen Eiseskälte am ganzen Körper: Beheizbare Kleidung bietet dir innovative Wärme auf Knopfdruck, ideal für besonders frostige Tage im Sattel.

  • Kopf und Ohren nicht vergessen: Unsere Wintermützen passen unter den Helm und halten dich warm, ohne zu verrutschen.

  • Für den ersten Turnierstart im Frühjahr wirfst du am besten schon jetzt einen Blick in unsere Damen Turnierbekleidung und planst dein Outfit rechtzeitig.

Profi-Tipp: So wäschst du deine Daunenjacke richtig

Damit deine Jacke auch nächste Saison noch wärmt, befolge diese einfache Anleitung:

1. Vorbereitung: Schließe alle Reißverschlüsse und drehe die Jacke auf links.
2. Waschgang: Nutze spezielles Daunenwaschmittel und wähle den Schonwaschgang (max. 30 Grad).
3. Der Trockner-Trick: Gib die Jacke zwingend mit 2 bis 3 sauberen Tennisbällen in den Trockner. Warum? Die Bälle klopfen die Daunen während des Trocknens auf. Nur so wird die Jacke wieder fluffig und behält ihre isolierende Wärmeleistung.

Häufig gestellte Fragen zu Damen

Der entscheidende Punkt ist der Schnitt. Winterreitjacken sind hinten länger, um deine Nierenpartie im Sattel vor Zugluft zu schützen, und haben einen 2-Wege-Reißverschluss, damit du unten öffnen und den Saum locker über die Oberschenkel legen kannst. Dazu kommen verdeckte Reißverschlüsse, die dein Sattelleder nicht zerkratzen, sowie elastische Einsätze für volle Bewegungsfreiheit bei jeder Parade.
Das kommt ganz auf deinen Alltag an. Daune wärmt bei sehr geringem Gewicht am besten und ist ideal für trockene, kalte Tage. Kunstfaserwattierung wärmt auch dann noch, wenn die Jacke feucht wird, sei es durch Schweiß oder Nieselregen, und ist deutlich pflegeleichter. Für die klassische Stallarbeit, bei der eine Jacke schon mal was abkriegt, ist Kunstfaser oft die entspanntere Wahl.
So selten wie möglich, so oft wie nötig. Ein bis zwei Mal pro Saison reicht meist aus, wenn du Flecken punktuell behandelst. Wenn du wäschst, dann nur mit speziellem Daunenwaschmittel im Schonwaschgang bei maximal 30 Grad und immer mit 2 bis 3 Tennisbällen im Trockner. Die klopfen die Daunen wieder auf, damit deine Jacke ihre isolierende Wärmeleistung behält.
Achte auf die Angabe „wasserdicht“ in Verbindung mit verschweißten Nähten und einer Wassersäule. „Wasserabweisend“ reicht nur für Nieselregen und Halle. Für den Ausritt bei strömendem Regen brauchst du ein echtes Hardshell-Material oder eine spezielle wasserdichte Reitjacke mit Beinschlaufen oder Reitschlitzen, damit auch dein Sattel und deine Oberschenkel trocken bleiben.
Grundsätzlich deine normale Konfektionsgröße, aber denke an dein Zwiebelprinzip. Wenn du unter der Jacke gerne ein Fleece oder eine dicke Reitweste trägst, greif lieber zur nächstgrößeren Größe. Wichtig ist, dass du die Arme frei nach vorne bewegen kannst, ohne dass die Jacke im Rücken hochzieht. Am besten testest du das im Sitzen, denn genauso sitzt du später auch im Sattel.
Jein. Eine Kapuze ist praktisch für den Weg vom Auto zur Halle oder in der Stallgasse, im Sattel selbst trägst du sie über dem Reithelm meist nicht. Achte daher auf eine abnehmbare oder klein einrollbare Kapuze, damit sie beim Reiten nicht im Nacken baumelt und dich stört.