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Kinder Reithelme: Sicherer und leichter Kopfschutz für kleine Reiter

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BIANCA HÄUSELER

Expertin für die Ausrüstung von Pferd & Reiter

Liebt es mit einem ihrer selbstgezogenen Pferde über den Reitplatz oder durch die Brandenburger Heide zu galoppieren.

Ein Kinderreithelm ist ein nach DIN EN 1384:2023 zertifizierter Kopfschutz, der speziell auf die Anatomie und die typischen Sturzszenarien junger Reiter zugeschnitten ist. Er sitzt tiefer im Nacken, wiegt oft unter 400 Gramm und wächst dank Verstellrädchen mehrere Zentimeter mit. Bei EquiPassion findest du geprüfte Modelle von CASCO und SWING, die Sicherheit, Komfort und kindgerechtes Design vereinen.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Maximale Sicherheit beim Reiten: Alle unsere Kinderreithelme erfüllen aktuelle Normen (zum Beispiel VG1) und bieten Schutz, wo er am nötigsten ist, falls es doch mal Sand statt Sattel heißt.

  • Mitwachsendes System: Dank verstellbarer Rädchen am Hinterkopf passen sich die Helme dem Wachstum deines Kindes über mehrere Saisonen perfekt an.

  • Designs gegen Diskussionen: Von Einhorn Motiven bis zum Lucky Heart Look, Optik, die Kinderaugen strahlen lässt und das Helmtragen zur Selbstverständlichkeit macht.

Warum der Fahrradhelm im Stall nichts verloren hat

Viele Reitanfänger Eltern fragen sich: Tut es nicht auch der Fahrradhelm? Die Antwort ist ein klares Nein. Ein Kinderreithelm ist speziell für die Risiken im Umgang mit dem Pferd konzipiert und nach der DIN EN 1384:2023 zertifiziert. Während ein Fahrradhelm primär für den Aufprall auf glattem Asphalt ausgelegt ist, muss ein Reithelm ganz andere Szenarien abdecken.

Er schützt den Hinterkopf deutlich tiefer und bietet eine widerstandsfähigere Schale gegen spitze Gegenstände wie Hufe oder Steine am Boden. Zudem fallen Kinder beim Reiten oft aus größerer Höhe als vom Fahrrad.

  • Entlastung der Nackenmuskulatur: Da der Nacken bei Kindern noch nicht voll ausgeprägt ist, müssen Helme extrem leicht sein.

  • Kühler Kopf: Ein integriertes Belüftungssystem verhindert Hitzestau, damit der Helm auch im Sommercamp gerne getragen wird.

Und weil Sicherheit im Sattel nie beim Helm endet: Schau dir auch unsere weiteren Bereiche für den sicheren Einstieg deines Nachwuchses an, etwa die passenden Kinder-Reithosen, robuste Kinder-Reitstiefel & Co und griffige Kinder-Reithandschuhe.

Marken im Vergleich: CASCO und SWING

Wir führen bei den Kinderreithelmen aktuell zwei Marken, denen wir selbst unsere Kinder anvertrauen würden: CASCO und SWING. Doch welcher Hersteller passt zu welchem Anspruch? Hier ist unsere Entscheidungshilfe:

MarkeBesonderheitIdeal für...Beliebte Modelle
CASCOExtrem leicht, tiefgezogenes Heck, sehr flache Form.Die Kleinsten & zarte Hälse, die kein schweres Gewicht tragen sollen.

Casco Nori (Einhorn Design),

Casco Choice

SWINGTop Preis Leistungs Verhältnis, charmante Details.Den sicheren Einstieg in den Reitsport ohne Riesen Budget.H24 Lucky Heart

Beide Marken erfüllen die aktuellen europäischen Sicherheitsnormen. Wenn dein Kind älter wird und der Kopf aus der Kindergröße herausgewachsen ist, findest du in unserem Sortiment weitere Premium-Optionen wie Samshield, KASK, KEP Italia oder freejump.

Anleitung: So sitzt der Helm wie angegossen

Ein Reithelm für Kinder schützt nur dann optimal, wenn er nicht wackelt. Da Kinder schnell wachsen, nutzen fast alle unsere Modelle ein intelligentes Verstellsystem (Drehrad), das einige Zentimeter mitwächst.

So stellst du den Helm in 4 Schritten ein:

1. Grobjustierung: Kopfumfang auf Stirnmitte messen und passende Größe wählen (z. B. 51–54 cm).
2. Feinjustierung: Helm aufsetzen und Rädchen im Nacken drehen, bis der Helm den Kopf umschließt, aber keinen Druckschmerz erzeugt.
3. Wackel-Test: Kinnriemen offen lassen. Das Kind schüttelt und nickt mit dem Kopf. Der Helm darf nicht ins Gesicht rutschen oder in den Nacken fallen.
4. Riemen-Check: Kinnriemen schließen. Etwa ein Finger breit Platz zwischen Riemen und Kinn lassen. Die Y-Verteiler müssen das Ohr umschließen, ohne es zu berühren.

Auch die British Horse Society weist ausdrücklich darauf hin, dass der Helm korrekt gesichert werden muss und die Passform individuell zu prüfen ist. Kurz gesagt: Der Helm darf weder wackeln noch drücken.

Checkliste: Passt dieser Helm meinem Kind?

  • [ ] Der Helm sitzt waagerecht (nicht zu weit in der Stirn, nicht zu weit im Nacken).

  • [ ] Das Kind klagt auch nach 5 Minuten Tragen nicht über Druckstellen.

  • [ ] Die Ohren sind frei und werden nicht von Riemen eingeklemmt.

  • [ ] Das Sichtfeld ist komplett frei.

Designs, die Kinder lieben (und Eltern entlasten)

Wir wissen aus Erfahrung: Der sicherste Helm nützt nichts, wenn er in der Ecke liegen bleibt. Sicherheit ist Elternsache, Optik ist Kindersache. Wenn der junge Reiter stolz auf seine Ausrüstung ist, gibt es keine Diskussionen mehr um die Sicherheit.

Verfügbar sind Designs in Einhorn-Optik (Casco), mit Lucky-Heart-Details (SWING), in Princess Violett oder Onyx.

Sicherheit rundum: Was gehört noch zur Kinderausrüstung?

Der Helm ist die Basis, aber echte Sicherheit denkst du im Ganzen. Gerade beim Springen oder auf dem Ausritt gehört mehr dazu, damit dein Kind rundum geschützt in den Sattel steigt. In unserer Kategorie Kinder-Sicherheit beim Reiten findest du alles, was den Nachwuchs zusätzlich schützt: von Sicherheitswesten mit Rücken- und Brustpanzer bis zu praktischen Reflektoren für die dunkle Jahreszeit. Kombiniere den Reithelm am besten direkt mit passender Kinder-Turnierbekleidung, robuster Kinder-Reitbekleidung für Stall und Reitplatz sowie den passenden Kinder-Accessoires wie Handschuhen, Socken oder Reitgürteln. So sitzt am Ende nicht nur der Helm, sondern das ganze Outfit.

Häufig gestellte Fragen zu Kinder

Miss den Kopfumfang deines Kindes mit einem Maßband waagerecht ca. 1 cm über den Augenbrauen und den Ohren (an der breitesten Stelle). Dieser Wert in Zentimetern ist deine Basis (zum Beispiel 52 cm). Wähle dann den Helm, der diesen Bereich abdeckt (zum Beispiel 50 bis 54 cm).
Ganz wichtig: Nach jedem Sturz mit Bodenkontakt muss der Helm ersetzt werden. Auch die British Horse Society empfiehlt, einen Reithelm nach einem Sturz zu ersetzen, insbesondere wenn er den Boden berührt hat. Selbst wenn von außen alles gut aussieht, können im Inneren Mikrorisse entstanden sein, die beim nächsten Fall nicht mehr schützen.
Durch das Disc-Fit-System (Verstellrädchen) decken die meisten Helme 3 bis 5 Zentimeter Kopfumfang ab. Für größere Kinder sind weitere Modelle verfügbar:
Sobald dein Kind Kontakt zum Pferd hat, also spätestens bei der ersten Reitstunde oder beim Führen auf dem Pony, gehört ein passender Helm auf den Kopf. Viele Reitschulen setzen einen eigenen Helm ab ca. 4 bis 6 Jahren voraus, weil geliehene Helme selten optimal sitzen. Wichtig: Die Größe muss zum tatsächlichen Kopfumfang passen, nicht zum Alter.
In Europa gilt die Norm DIN EN 1384:2023 als Mindeststandard für Reithelme. Zusätzlich tragen viele Modelle das strengere VG1-Prüfzeichen. Bei EquiPassion führen wir ausschließlich Helme, die mindestens eine dieser aktuellen Normen erfüllen. Ältere Prüfzeichen wie die zurückgezogene EN 1384:2017 solltest du nicht mehr akzeptieren.
Lagere den Helm kühl, trocken und vor allem stoßfrei: also nicht auf den harten Boxenrand oder in den Kofferraum werfen. Das Innenfutter lässt sich bei den meisten Modellen herausnehmen und per Hand waschen. Verzichte auf aggressive Reinigungsmittel oder Lösungsmittel, weil diese die Schale beschädigen können. Direkte Sonneneinstrahlung im Auto solltest du ebenfalls vermeiden.
Ein sicherer, normgeprüfter Kinderreithelm ist bereits ab ca. 45 € erhältlich, zum Beispiel der *SWING H24 Lucky Heart*. Modelle mit besonders leichter Schale, hochwertiger Belüftung und ausgefallenem Design wie die Casco-Kinderlinie liegen zwischen ca. 70 € und 120 €. Wichtig ist nicht der höchste Preis, sondern die perfekte Passform und ein aktuelles Prüfzeichen.